Frauen,
kommt zur Bahn!

Die Bahnbranche ist noch immer eine Männerdomäne. Nur knapp 20 Prozent aller Beschäftigten sind weiblich. Aber muss das so bleiben? Nein, denn die Karrierechancen für Frauen in der Zukunftsbranche Eisenbahn sind hervorragend.
Unterstützung gibt das Frauennetzwerk der Allianz pro Schiene.

Hier treffen sich die weiblichen Führungskräfte der Bahnen und tauschen sich über ihre Erfahrungen aus. Neben der Entwicklung von Fördermöglichkeiten und Projekten zeigt das Frauennetzwerk den Unternehmen, wie die Voraussetzungen für gleiche Chancen bei der Karriereplanung von Frauen geschaffen werden.

Clara Jaschke Innovationspreis

Auch in der Eisenbanhbranche gibt es schlaue weibliche Köpfe, die sich an knifflige Probleme heranwagen und innovative Lösungen schaffen: von der Neuerfindung der klassischen Schraube über neue Zugdesigns bis hin zu Konzepten, die Bahnhöfe sicherer und somit zu angstfreien Räumen machen – das Spektrum ist breit und vielfältig!

Genau diese starken und innovativen Frauen sollen mit dem Clara Jaschke Innovationspreis eine Bühne bekommen und so nicht nur ihre Ideen präsentieren, sondern auch andere Frauen sowie den weiblichen Nachwuchs ermutigen, in die Bahnbranche einzusteigen und diese zu verändern.
Also Vorhang auf für die starken Frauen bei der Eisenbahn!

Bis zum 30. Juni 2020 können Sie Ihre Favoritin für den Clara Jaschke Innovationspreis vorschlagen. Eine hochkarätige Jury wird die Einsendungen anschließend sichten und die Gewinnerin festlegen. Die feierliche Preisverleihung findet im Rahmen der diesjährigen InnoTrans am 23. September in Berlin statt.

Die Bahnbranche – Zukunftsperspektive für Frauen

Die Bahnbranche muss keine Männerdomäne bleiben – das zeigen diese fünf erfolgreichen Eisenbahnerinnen im Video.

Starke Frauen in starken Positionen:

Die Allianz pro Schiene stellt starke Eisenbahnerinnen in Führungspositionen vor. Sie dienen nicht nur als Vorbilder, sondern zeigen auch, dass Frauen vielversprechende Karriere-Chancen in der Bahnbranche haben.

Anhand eines Kurzprofils erhalten Sie einen Einblick in den Werdegang jeder Kandidatin, sowie in deren Alltag in einem Unternehmen in der Bahnbranche.

Mehr Informationen erhalten Sie in der Galerie des Frauennetzwerks der Allianz pro Schiene.

Logo Frauennetzwerk Allianz pro Schiene
Jetzt alle Jobs der Bahnbranche ansehen!

Im Frauennetzwerk der Allianz pro Schiene sind Frauen in Führungspositionen in der Bahnbranche organisiert. Die Branche ist vielfältig, das zeigen diese Portraits:

Carmen Marina Parrino

“Unser Verkehrssystem ist hauptsächlich von älteren Männern erdacht und gemacht worden“, sagt Carmen Maria Parrino, die erste Frau in der Geschäftsführung der Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH. Sie wünscht sich, dass sich mehr Frauen trauen, in die Männerdomäne Eisenbahn einzusteigen.

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Carmen Maria Parrino, Geschäftsführerin, Abellio Rail Mitteldeutschland
Christina Winter

Während ihres Studiums der Mathematik und Physik in Potsdam schrieb Christina Winter ihre Diplomarbeit bei Bombardier und entschied sich dazu, im Unternehmen zu bleiben. Als Teamleiterin des Bereichs “Energy Performance” sorgt sie dafür, dass alle Ströme richtig fließen und die Bahnen Energie sparen.

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Christina Winter, Teamleiterin Energy Performance, Bombardier
Cornelia Kadatz

Von Halle aus managt Cornelia Kadatz 128 Bahnhöfe in Sachsen-Anhalt. Den Überblick behält sie dank einer Ausbildung an der DB Akademie in Potsdam. Zur Bahn kam sie ursprünglich über ihr betriebswirtschaftliches Studium mit der Fachrichtung Spedition und Transport.

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Cornelia Kadatz, Leiterin Servicemanagement, DB Station & Service Sachsen-Anhalt
Katrin Rüchel

Nach ihrer Ausbildung zur Kauffrau im Eisenbahn- und Straßenverkehr bei der Deutschen Bahn, fing Katrin Rüchel als Zugbegleiterin bei der Ostmecklenburgischen Eisenbahn OME an, die zur Transdev Gruppe gehört. Heute ist sie Geschäftsführerin der Transdev Service GmbH und verantwortet den Kundenservice.

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Katrin Rüchel, Geschäftsführerin, Transdev Service GmbH
Andrea Bartz

Als Personal-Disponentin bei der BUG Verkehrsbau AG organisiert Andrea Bartz die Einsätze ihrer Kollegen und Kolleginnen. Die Eisenbahn lernte sie zunächst als Blockwärterin, dann als Fahrdienstleiterin kennen. Über ein Fernstudium kam sie schließlich zur Personalverantwortung.

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Andrea Bartz, Disponentin, BUG Verkehrsbau AG
Handav Ahmed

Handav Ahmed studierte gemäß der Familientradition Bauingenieurswesen und wählte im Vertiefungsfach ihres Studiums „Schienenverkehr“. Nach dem Bachelorabschluss stieg sie als Bauleiterin bei der Unternehmensgruppe Spitzke ein und gibt nun auf den Baustellen den Ton an.

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Mehr Infos zum Beruf Bauleiter/in

Handav Ahmed, Bauleiterin, Spitzke SE

Foto: © Allianz pro Schiene e.V. / Annika Hübner